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Aw: Hedge Funds vor 1 Jahr, 5 Monaten
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Habe ich das richtig gehört/gelesen, dass die CME Group im A*sch ist?
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Aw: Hedge Funds vor 1 Jahr, 5 Monaten
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Das scheint insofern unwahrscheinlich, als die CME Group als weltgrößter Börsenplatz für Optionen und Derivate immer noch Geschäfte macht wie blöde. In einer Pressemeldung vom 4.1.2012 meldet CME ein Rekordjahr: "CME Group Volume Averaged a Record 13.4 Million Contracts per Day in 2011, Up 10 Percent from 2010"
Muss man sich mal reintun: 13.4 Millionen Derivate-Deals am Tag. Das kann ja nun wirklich nur noch von Computern gedealt werden
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Aw: Hedge Funds vor 1 Jahr, 5 Monaten
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Danke. Dann habe ich wohl entweder das falsche Unternehmen aufgeschnappt, oder jemand wollte mit einer spektakulären Meldung viele Hits erzielen...
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Aw: Hedge Funds vor 1 Jahr, 5 Monaten
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Soviel zum Thema Transparenz: Spiegel-Online („Das fiese Spiel der Hedgefonds“, 14.1.12) zitiert „ Finanzkreise“:
Circa 200 Milliarden Euro der griechischen Staatsanleihen liegen bei privaten Gläubigern - Banken, Versicherer, Fonds und Hedge-Fonds aller Art. Nur wisse man nicht bei bis zu 25 Prozent nicht, wer diese privaten Gläubiger eigentlich sind.
Und offenbar wundert sich keiner…
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Aw: Hedge Funds vor 1 Jahr, 2 Monaten
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Auch nett: Wie die FTD („Hedge-Fonds wettern gegen Brüssel“, 2.4.12) meldet, sei der Verband der Hedgefonds-Manager – die Alternative Investment Management Association (kurz AIMA) sauer auf die EU-Kommission. Der Grund: Die Kommission arbeite grade neue technische Bestimmungen für Hedgefonds aus. Und die wären strenger als die im Jahr 2010 beschlossenen Gesetzesvorschriften. Schließlich würden die... Manager rund 2000 Mrd. Euro verwalten - an manchen Tagen sei das die Hälfte des Handels an „den Finanzmärkten“. Und drum liefen sie also Sturm.
Nicht das einen das wundert. Wirklich beachtlich ist in dieser Meldung der bemerkenswert offene Satz:
„Während der Beratungen hatte die Branche stark lobbyiert, weil sie strikte Vorgaben fürchtete.“
„Stark lobbyieren“ – was für ein interessanter Begriff…Mal nachschlagen bei Gablers Wirtschaftslexikon.
Ah ja: Lobby – „eine aus dem Amerikanischen übernommene Bezeichnung für die Einflussnahme von Interessenvertretungen auf die Entscheidungen von Parlament und Regierung.“
Ist schon beachtlich, wie offen heute mit solchen Worten operiert wird: Lobby, Wetten, Lender of Last Ressort. Die letzten Schamgefühle sind wohl schon seit einer Weile verschwunden. Die FTD kann ja immer sagen: Naja, wir berichten ja kritisch.
Und keiner wundert sich mehr drüber…
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Aw: Hedge Funds vor 1 Jahr, 2 Monaten
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Spaßvögel, die: Wie die FTD („Fitch wagt Tabubruch gegen S&P“, 3.4.12) meldet, greifen sich die Rating-Agenturen nun gegenseitig an und überschlagen sich in kritischen Bewertungen. Konkret geht es laut FTD um die Bewertung eines mit amerikanischen Immobilien hinterlegtes „Immobilienportfolio“ – also wahrscheinlich ein Paket aus Verbriefungen von Immobilien, die in diesem Fall Credit Suisse aus den Büchern raus haben wollte. Und diese „Papiere“ habe S&P also aus der Sicht von Fitch zu gut bewertet.
Naja. Und nun wird Galle gespien. Fitch sei nur verärgert, weil der Auftrag an S&P ging. Und Credit Suisse haben den Auftrag wohl an S&P gegeben, weil man ein zu kritisches Rating hätte fürchten müssen. Am liebsten zahle man halt für das, was einem am besten gefällt. Dafür gebe es, so lernen wir von der FTD, sogar einen Begriff: „Ratingshopping“.
Und dieses Ratingshopping, so wird im Artikel angemerkt, gelte ja auch als eine Ursache dafür, dass in den Boomjahren vor der Krise viele Wertpapiere zu gute Noten erhielten.
Und schon wieder wird hier ganz offen über das gesprochen, worüber bisher geschwiegen wurde: Dass es bei diesem ganzen Spiel immer noch nicht um Verantwortung geht. Sondern eben nur um Geld. Und immer noch wundert sich keiner wirklich drüber…
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