Kreissparkasse Heilbronn steht für Stabilität
Die Kreissparkasse Heilbronn behauptet sich in einem herausfordernden Geschäftsjahr. Angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen bleiben die Geschäfte nach vorläufigen Zahlen für 2025 stabil. Herausragend präsentiert sich das Wertpapiergeschäft, in dem neue Bestmarken erreicht wurden.
„Die Kreissparkasse Heilbronn erreicht trotz zunehmend herausfordernden Rahmenbedingungen ein respektables Ergebnis und steht für regionale Stärke und Stabilität“, kommentiert Ralf Peter Beitner, der Vorsitzende des Vorstands, die vorläufigen Geschäftszahlen für 2025. So wurde die Bilanzsumme mit rund 13,6 Mrd. Euro konstant gehalten (VJ. 13,7 Mrd. Euro). „Nach vielen Jahren des Wachstums befinden wir uns aktuell in einer konstanten Position“, erklärt Ralf Peter Beitner. „Wir bleiben ein gesundes Unternehmen, das zuversichtlich in das Jahr 2026 gehen kann.“
Kundengeschäft
Das Geschäftsjahr 2025 war von wirtschaftlichen Herausforderungen und geopolitischen Spannungen gekennzeichnet. Dennoch konnten die Kundeneinlagen auf mehr als 9,3 Mrd. Euro (VJ: 9,2 Mrd. Euro) leicht gesteigert werden. Das Kreditvolumen blieb mit rund 9,6 Mrd. Euro (VJ. 9,7 Mrd.) stabil. Das Aktivgeschäft mit Firmenkunden und Kommunen verzeichnet aber einen Rückgang von rund 4,3 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Die Lage im deutschen Mittelstand ist grundsätzlich solide, viele Unternehmen sehen sich jedoch mit steigenden Kosten und Risiken konfrontiert, entsprechend zurückhaltend ist die Bereitschaft für Investitionen.
Immobiliengeschäft
Immobilienpreise als auch Finanzierungskosten haben sich stabilisiert. Entsprechend liegt die Anzahl der verkauften Objekte auf Vorjahresniveau. Die Kreissparkasse konnte 281 Immobilien im Gesamtwert von ca. 83,3 Millionen Euro (VJ. 82,4 Mio. Euro) vermitteln.
Hierbei zeigt sich, dass der energetische Zustand der Objekte bei der Kaufentscheidung eine immer stärkere Rolle spielt und es gilt: je größer der Sanierungsbedarf desto höher die Preisabschläge.
Die Zahl neu vergebener Wohnungsbaukredite für Privatpersonen bleibt bei der Kreissparkasse mit etwa 2.000 pro Jahr grundsätzlich konstant, jedoch ist die durchschnittliche Finanzierungssumme von 329.000 Euro auf 304.000 Euro gesunken. So betrug das bewilligte Darlehensvolumen 567 Mio. Euro und lag damit unter dem Vorjahr mit 638 Mio. Euro. „Positiv zu vermerken ist, dass die Bauaktivitäten in der Region einen Aufwärtstrend zeigen. 2025 lagen die Genehmigungszahlen über den Vorjahreswerten, was mittelfristig zu einer erhöhten Nachfrage nach Baudarlehen führen dürfte“, konstatiert Beitner. Daneben liegt der Fokus der Kreissparkasse nicht nur auf dem Neugeschäft, sondern auch darauf, Bestandskredite zu betreuen und Kunden maßgeschneiderte Lösungen zu bieten.
Versicherungen
Die Versicherungssparte bleibt ein Erfolgsgarant. Vor allem die private und die betriebliche Altersvorsorge stehen bei Kunden hoch im Kurs, um den Lebensstandard im Alter halten zu können. Letztere ist für viele Unternehmen ein wichtiges Instrument der Mitarbeiterbindung. Insgesamt konnte der Absatz von Vorsorgeprodukten um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Der Bestand im Sach- und Krankenversicherungsbereich zeigt ebenfalls eine positive Entwicklung. Im Geschäftsfeld Komposit gab es ein Plus von 3 Prozent, in der Sparte Kraftfahrt lag der Zuwachs bei 9 Prozent und in der Sparte Kranken bei 11 Prozent. Einen anhaltend positiven Trend gibt es bei der betrieblichen Krankenversicherung. Hier konnte das Beitragsvolumen um 30 Prozent gesteigert werden.
Wertpapierumsätze
Trotz anhaltenden geopolitischen Spannungen zeigten die Aktienmärkte eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit und erzielten insgesamt positive Ergebnisse. Vom Marktgeschehen und einer Intensivierung der umfassenden Beratung profitierte das Wertpapiergeschäft der Kreissparkasse. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Gesamtumsatz um 28,7 Prozent auf 1.700 Mio. Euro an. Der Absatz lag bei 936 Mio. Euro, ein Plus von 48,3 Prozent. Der Absatz in Investmentfonds wurden um 87,5 Prozent auf 511,5 Mio. hochgeschraubt, offene Immobilienfonds verzeichneten einen Anstieg von über 245,7 Prozent auf 24,2 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Zudem standen vermögensverwaltende Lösungen besonders im Fokus, der Absatz stieg in diesem Segment auf 282,4 Mio. Euro (plus 117,2 Prozent). Für Ralf Peter Beitner ein klares Zeichen, dass „das Bewusstsein der Menschen in Deutschland für die Bedeutung von Aktien, Aktienfonds und ETFs für die Altersvorsorge und den Vermögensaufbau signifikant zugenommen hat“. Interessant für den Sparkassen-Chef dabei: „Insgesamt stellen wir ein erhöhtes Interesse unserer jungen Kunden bis 27 Jahren an kapitalmarktorientierten Anlagen fest. Der Depotzuwachs in dieser Kundengruppe betrug im Jahr 2025 rund 35 Prozent.“
Individuelle Vermögensverwaltung
2025 erzielte die hauseigene Vermögensverwaltung der Kreissparkasse Heilbronn ein Rekordergebnis: Das verwaltete Vermögen wuchs um über 20 Prozent auf 989 Mio. Euro zum Ende des Jahres, wobei mehr als 100 Mio. Euro an neuen Kundengeldern gewonnen werden konnten. Bemerkenswert ist die Steigerung der betreuten Mandate um 414 auf nun 1.681, darunter 102 Stiftungen. Anfang Januar 2026 gab es einen weiteren Sprung – das verwaltete Vermögen hat auf über eine Milliarde Euro zugelegt. Die positiven Entwicklungen wurden vor allem durch Anlagestrategien mit Schwerpunkt auf Sachwerte wie Aktien und Gold getragen. Neben dem klassischen Privatkundengeschäft verzeichnete die Vermögensverwaltung zudem eine merkliche Nachfrage seitens Unternehmen und Stiftungen.
Girogeschäft
Ende 2025 führte das Institut rund 203.000 Girokonten für Privatkunden (+ 1 Prozent). Dabei nutzen 77 Prozent der Kunden Online- und Mobile-Banking. Mit der Sparkassen-Card haben Kunden 2025 mehr als 29 Mio. mal bezahlt. Durch die Kooperation mit Payback, Deutschlands größtem Bonusprogramm, hat die Sparkassen-Card weiter an Attraktivität gewonnen. Parallel zum Online-Banking bleibt der persönliche Kontakt das
Markenzeichen der Kreissparkasse. Das KundenCenter (KC) feierte 2025 sein 25-jähriges Bestehen. Die Heilbronner waren bundesweit die zweite Sparkasse, die eine solche Service-Einheit einführte. „In diesem Vierteljahrhundert wurde das Leistungsangebot kontinuierlich ausgebaut und an die sich wandelnden Bedürfnisse unserer Kunden angepasst“, erklärt Ralf Peter Beitner. So umfasst das KC heute auch Angebote speziell für Firmen- und Gewerbekunden sowie digitale Beratungsformate, bei denen Versicherungs- und Kreditthemen besonders gefragt sind. Im Jubiläumsjahr konnte 390.193 privaten und gewerblichen Anruferinnen und Anrufern weitergeholfen werden (VJ. 353.600). Mit einer durchschnittlichen Erreichbarkeit von 89 Prozent sowie einer Annahmezeit von im Schnitt 16 Sekunden bestätigte das KC seine hohe Qualität.
Daneben setzt das marktführende Kreditinstitut in der Region konsequent auf sein hochwertiges Beratungsangebot und hat im Dezember den Entwurf für ein neues BeratungsCenter in Heilbronn vorgestellt. „Wir glauben an eine starke, persönliche und verständliche Beratung vor Ort“, so Ralf Peter Beitner. „In einer sich wandelnden Welt ist eine vertraute, tief in der Region verwurzelte Sparkasse als verlässlicher Finanzbegleiter wichtiger denn je“, unterstreicht der Vorsitzende des Vorstands. „Und dafür sind wir gut gerüstet.“

Entwurf des geplanten BeratungsCenters in Heilbronn


Ralf Peter Beitner
Quelle: Kreissparkasse Heilbronn

