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Sparkasse Zollernalb: Hinhören und Genießen - Reviergesänge von Vögeln als Naturerlebnis

Im Naturerlebniszentrum der Sparkassenstiftung Umwelt + Natur in Oberdigisheim standen am vergangenen Sonntag die Vögel im Mittelpunkt. Mit Beginn der Brutzeit erfüllt wieder lebhaftes Vogelgezwitscher die Luft.

Gleichzeitig sind viele Vögel auf der Suche nach geeigneten Brutplätzen. Für Familien bot sich damit eine ideale Gelegenheit, neben spannenden Informationen über die heimische Vogelwelt auch selbst aktiv zu werden und Nisthilfen zu bauen.

Die Stiftungsmitarbeitenden Alexandra Kischkel-Bahlo und Hannes Schurr freuten sich über mehrere Familien, die mit Rucksack und Fernglas zur Umweltbildungseinrichtung kamen. Nach einem anschaulichen Einführungsvortrag in die Vogelwelt ging es anschließend in die Natur. Große und kleine Naturfans staunten, dass in Deutschland jährlich nur rund 300 verschiedene Vogelarten brüten.

Während einer Wanderung konnten einige Vögel direkt mit dem Fernglas beobachtet werden: Zwei Rotmilane kreisten majestätisch über dem Wald und wurden schnell an ihrem gegabelten Schwanz erkannt. Kurz darauf zog ein Graureiher mit ruhigen Flügelschlägen durch die Luft, während mehrere Elstern laut rufend vorbeiflogen.

Die Exkursion führte die Gruppe zu Hecken und Waldrändern. Allerdings waren nur wenige Vogelstimmen zu hören - vor allem aufgrund der kühlen Temperaturen. Bei Werten knapp über dem Gefrierpunkt sparen viele Vögel Energie und verschieben ihre Gesangseinlagen auf wärmere Tage.

Stiftungsökologe Hannes Schurr demonstrierte dennoch, dass sich Brutreviere auch bei ungünstigem Wetter erkennen lassen. Mithilfe einer digitalen Vogelpfeife lockte er eine Kohlmeise an. Ein Männchen landete auf einer nahegelegenen Schlehenhecke und reagierte mit energischen Rufen auf den vermeintlichen Rivalen.

Zurück in der Werkstatt der Umweltbildungseinrichtung wurden Nistkästen für Feldsperlinge, Kleiber und Meisen gebaut. Die neuen Bruthilfen schaffen künftig beste Voraussetzungen für spannende Vogelbeobachtungen und zeigen das große Interesse an Angeboten der Umweltstiftung im Zollernalbkreis.

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Text und Bild: Alexandra Kischkel-Bahlo
Bild: Stiftungsökologe Hannes Schurr spielt den Reviergesang der Kohlmeise ab

Quelle: Sparkasse Zollernalb

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