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Kreissparkasse Köln: Ehrung des Goldschmiedenachwuchses des Wettbewerbs ''Fest in Gold''

Bereits zum 46. Mal stellt die Kreissparkasse Köln Arbeiten von Nachwuchsgoldschmiedinnen und -schmieden des alljährlichen Ordenswettbewerbs des Vereins zur Studienförderung der Junggoldschmiede „Fest in Gold“ e.V. in der Kassenhalle ihrer Hauptstelle am Neumarkt in Köln aus.

Dort sind die sechzehn zum Wettbewerb eingereichten Orden vom 14. Januar bis 4. Februar 2026 während der Öffnungszeiten zu sehen. Sie wurden angefertigt von Junggoldschmieden von Unternehmen aus in Bad Münstereifel, Brühl, Dortmund, Erkelenz, Hanau, Lindlar, Köln, Mainz und Rhede. 

Die Kreissparkasse Köln fördert die Junggoldschmiede und das „Fest in Gold“ in vielfacher Weise: Neben der Ausstellung richtet sie die Siegerehrung aus. Weiterhin unterstützt die Kreissparkasse den Verein mit Spenden.

Wettbewerb

Am Wettbewerb teilnehmen können alle Auszubildenden und Gesellen im Gold- und Silberschmiedehandwerk, Edelsteinfasser und Praktikanten, die entweder aus dem Bezirk der Handwerkskammer zu Köln kommen und/oder als Auszubildende seit diesem Jahr in Essen (früher Köln) zur Berufsschule gehen. Ein verbindliches Thema für die Gestaltung der Orden gibt es nicht, jedoch orientiert sich der Großteil der Wettbewerbsteilnehmer entweder an besonderen gesellschaftlichen und politischen Ereignissen oder am aktuellen Kölner Karnevalsmotto. Das Sessionsmotto 2025/2026 lautet „ALAAF – Mer dun et för Kölle“.

Jeder der eingereichten Orden ist ein Unikat und besteht größtenteils aus Silber, Kupfer und Messing, das den Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern von ihren Betrieben zur Verfügung gestellt wird. Eine Fachjury unter Vorsitz von Ingo Telkmann, Präsident Fest in Gold e. V., bewertet die Orden in den Kategorien „Exzellentes Handwerk“ und „Communitypreis“. Darüber hinaus werden verschiedene Sonderpreise vergeben.

Die Entstehung der Unikate wurde wieder durch Bild- und Textbeiträge in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram begleitet. Die Abstimmung für den Communitypreis erfolgte dann über die Internetseite www.fest-in-gold.de. Im Anschluss erfolgte in diesem Jahr einmalig die Auslosung des Preises vor Ort im Rahmen der Siegerehrung.

Die prämierten Junggoldschmiedinnen und- schmiede erhalten Geld- und Sachpreise. 

In der Klasse „Exzellentes Handwerk“ konnte Ellen Reinarz (Die Schmuckschneiderin Verena Metzen, Köln) die Jury mit ihrem Orden Elf Federn für Köln überzeugen, bei dem jede Feder daran erinnert, dass Köln stark bleibt, weil Menschen sich füreinander einsetzen und einer dem anderen beisteht. Den zweiten Platz errang Maria Etzbach (Goldschmiede Ulrike Ullmann, Brühl) mit ihrem Orden Arche Kölle, der ein Schiff darstellt, das sich durch den Rhein ziehen lässt und an verschiedenen Stationen Menschen aufnehmen kann. 

Mit dem dritten Platz wurde Hannah Homberg (Goldschmiede Palm, Bad Münstereifel) ausgezeichnet für ihren Orden Kölle is a Puzzlespell. Für die Preisträgerin ist der kölsche Gedanke ein Puzzle aus Vielfalt und buntem Treiben, wobei beides gemeinsam Kölns Stärke und Zusammenhalt ausmacht.

Den „Community Preis“ erhielt Greta von Gersum (Zeichenakademie Hanau, Hanau) für den Orden Trumpelmann.  Donald Trump erscheint hier als Hampelmann im Narrenkostüm, was symbolisiert, dass er kein König ist. Gleichzeitig zeigt der Hampelmann, wie Trump herumhampelt und oft fragwürdige Entscheidungen trifft.

Mit dem Sonderpreis der Kreissparkasse Köln wurde Sara Helms (Goldschmiede Böcking, Köln) für ihren Orden Hand in Hand belohnt. Die miteinander verbundenen Figuren zeigen, wie eng die Menschen im Kölner Karneval zusammenstehen, vereint in der Liebe für ihre Stadt.

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Gruppenbild mit Preisträgerinnen und Preisträgern sowie Juroren und Veranstaltern anlässlich der Ehrung der Junggoldschmiede in der Kreissparkasse Köln am 14.1.2026 

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Ingo Telkmann, Präsident Fest in Gold e.V. (links außen), und Thomas Pennartz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln (rechts außen) gratulieren den ersten drei Preisträgerinnen: 1. Platz - Ellen Reinarz (Mitte), 2. Platz - Maria Etzbach (rechts) und 3. Platz - Hannah Homberg (links) zu ihren Auszeichnungen.

Fotos Arne Schröder, Handwerkskammer zu Köln

Quelle: Kreissparkasse Köln

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